Barcamps & Events

Kaffee, Currywurst und Feenstaub

Welch besseren Anlass für einen ersten Blogartikel könnte es geben als ein BarCamp? In diesem Fall das BarCamp Düsseldorf (#barcampdus). Seit meinem ersten BarCamp in Saarbrücken bin ich von dem Format total begeistert.

Ein BarCamp ist eine Unkonferenz und grenzt sich von einer klassischen Konferenz dadurch ab, dass es im Vorfeld keine feste Agenda gibt. Die Sessionplanung wird erst morgens zusammen erstellt und jeder hat die Möglichkeit eigene Themen vorzubringen. Doch vor der Sessionsplanung steht die Vorstellungsrunde. Erstaunlich in welch kurzer Zeit sich so viele Leute vorstellen können. Vorname, Twittername und drei Hashtags zur Beschreibung. Meine drei Hashtags waren #Social Media & Community # Vorfreude #reisen.

Die meist gehörten Hashtags waren Kaffee, müde und Social Media. Ob das was miteinander zu tun hatte? Man weiß es nicht. Doch auch Feenstaub, Suizid und FC Köln dienten zur Vorstellung.

Wir waren mit dem BarCamp bei RP Online zu Gast und wurden bereits am frühen Morgen mit einem reichhaltigen Frühstücksbüffet begrüßt. So kann man gestärkt in den Tag gehen. Diese Energie braucht man auch. Viele sehr spannende Sessions wurden angeboten und nicht selten wünschte man, man könnte sich selbst Klonen.

Bild Frühstücksbuffet Blog Tanja Laub BarCamp Düsseldorf Bild Frühstücksbuffet 2 Blog Tanja Laub BarCamp Düsseldorf Bild Frühstücksbuffet 3 Blog Tanja Laub BarCamp Düsseldorf

Zur Stärkung am Nachmittag gab es Currywurst mit diversen Schärfegraden. Ich habe mich lieber an die normale Variante gehalten. Im Gegensatz zu einigen anderen Teilnehmern.

Das Themenangebot reichte von den digitalen Berufsbildern über die Nerd-AG und Tesla 2.0 bis hin zum digitalen Nachlass. Da fiel es schwer sich zu entscheiden.


Ich habe unter anderem die Session zu „Pimp Deine Über-mich-Seite“ besucht. In dieser gab @UlrikeZecher sieben Tipps wie man sein eigenes Profil schärfen und sich online besser darstellen kann. In der Selbsthilfegruppe von @zeniscalm gab es die Möglichkeit sich über Trolle und andere alltäglichen Probleme eines Community-Managers auszutauschen. Bei @katjazwitschert hieß es „Social Media beißt nicht“ und @Abendtuete hat von der Gründung seines Start Ups und Theorie und Praxis eines Business-Plans erzählt.

Eine Regel bei BarCamps lautet „Bei Deinem ersten BarCamp musst Du eine Session halten“. Das habe ich nicht getan. Aber bei meinem zweiten BarCamp habe ich mich während der Tagesplanung auf die Bühne gewagt. Ich habe zwar keinen Vortrag angeboten, aber Mitstreiter gesucht, die mit mir über die Do’s und Dont’s von Reiseblogs diskutieren. Ich trage mich selbst mit dem Gedanken eventuell einen eigenen Reiseblog zu starten. Was liegt da näher als das Wissen auf einem BarCamp zu nutzen. Ich habe viele sehr hilfreiche Tipps erhalten und möchte mich auch nochmal bei allen Teilnehmern bedanken, die sich in der Diskussion eingebracht haben. Ich habe viel gelernt. Und noch etwas ist mir klar geworden. Auch wenn man sich erst morgens spontan für das Angebot einer Session entscheidet und selbst wenn diese kein Vortrag, sondern eine Diskussion ist, so sollte man sich doch gezielt darauf vorbereiten und zumindest 10-15 Fragestellungen, Thesen und Diskussionsanregungen im Vorfeld bereit halten, um so für genügend Gesprächsstoff zu sorgen. Die Teilnehmer Deiner Session sind da, um Dir zu helfen. Also nutze die Zeit und mach das Beste daraus.

BarCamps sind eine großartige Schulung. Ich habe hier mehr gelernt, als auf so manch einem Seminar. Doch nicht nur der Wissensaustausch ist ein großes Plus für diese Art von Veranstaltungen. Auch der Netzwerkfaktor ist enorm hoch. Man trifft hier auf Menschen, die man vielleicht sonst nur aus den sozialen Netzwerken kennt und auf Gleichgesinnte, mit denen man sich endlich mal über den Job als Community- und Social-Media-Manager austauschen kann.

Bis zum nächsten BarCamp muss ich zum Glück nicht allzu lange warten.  Am Wochenende geht es nach Berlin zum Communitycamp. Ich freu mich darauf, auch wenn ich gestehen muss, dass mir die Ankündigung „bring Gummistiefel mit“ schon etwas Angst macht.

Vielen Dank für zwei tolle Tage in Düsseldorf (ja, auch wenn ich in Köln wohne darf ich das sagen, schließlich bin ich in Düsseldorf geboren) an die Orga und die Sponsoren (RP Online, Sijox, Media Injection, Rheinschafe und den BVCM).

Sponsoren BarCamp Düsseldorf

Update Mai 2015: Mittlerweile habe ich meinen Reiseblog umgesetzt, zu finden ist dieser auf: live-smile-travel.de

Live Smile Travel Reiseblog

Weitere Berichte über das BarCamp Düsseldorf anderer Teilnehmer gibt es auf diesen Seiten:
Fit für Journalismus.de – BarCamp: Auch für Journalisten einen Besuch wert
Mama Notes – Das BarCampDus – Nase raus aus meinem Home Office
RP Online – Das Neuland besucht #Düsseldorf

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10 Kommentare zu “Kaffee, Currywurst und Feenstaub

  1. Und dann gleich so ein langer Beitrag 🙂 gut geschrieben auf jeden Fall!

  2. Woas? Am Wochenende sehen wir uns schon wieder? *g* hat mich gefreut, dich in Düsseldorf getroffen zu haben, in Berlin is dann nochmal mindestens eine Reisebloggerin mehr dabei 😉

    • Tanja

      Yep in Berlin bin ich auch Start 🙂 und schon sehr gespannt. Sehr schön, dann gibt es ja noch etwas Input für mich. Bis dann.

  3. Hallo Tanja,
    Glückwunsch zum ersten Blogbeitrag! 🙂
    Hat mich gefreut, dich heute bei der #iwcgn14 kennengelernt zu haben. Und bin schon gespannt, was aus deiner Reiseblog-Idee wird.
    Viele Grüße und viel Spaß beim Communitycamp,
    Kristine

    • Tanja

      Danke Dir Kristine! Das Kennelernen heut hat mich auch sehr gefreut. Bin selbst gespannt, was aus meiner Idee noch so wird. Einge Texte schwirren auf jeden Fall schon fertig durch meinen Kopf. Mal abwarten. Grüße richte ich aus. Bin schon sehr gespannt nach all den bisherigen Erzählungen.

  4. Klingt interessant und ausbaufähig. Jedenfalls scheinst Spaß zu machen und etwas zu bringen. Also weiterhin viel Erfolg. Düsseldorf ist eh eine Reise wert.

  5. Pingback: Barcamps: Auch für Journalisten einen Besuch wert - Fit für Journalismus

  6. Pingback: Das BarcampDUS - Nase raus aus meinem Home Office - Mama notes

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